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Entwurmung von Katzen

Wurmbefall bei Katzen kommt relativ häufig vor, ist weit verbreitet und stellt damit, trotz größter hygenischer Maßnahmen ein immer wieder- kehrendes Gesundheitsrisiko, nicht nur für die Katze sondern auch für den Menschen dar.
Daher sind regelmäßige Wurmkuren (Entwurmung) nach einem jeweils individuellen Entwurmungsschema bei Katzen durchzuführen.

Katzen können von einer Vielzahl verschiedener Würmer befallen werden, wie z. B. Fadenwürmer, darunter Spulwürmer und Hakenwürmer - Bandwürmer wie der dickhalsige Bandwurm oder der Gurkenkernband- wurm um hier nur die wichtigsten zu nennen.

Obwohl Katzen mit freiem Auslauf einem wesentlich höheren Infektions- risiko ausgesetzt sind als reine Wohnungskatzen können auch letztere
mit Würmern infiziert sein. Mögliche Infektionsquellen sind, mit larven- haltigen Wurmeiern kontaminierte Gegenstände (z. B. Straßenschuhe), oder Flöhe die Transportwirte für Bandwürmer sein können. Bei Band- wurmbefall mit gleichzeitigem Flohbefall sollte deshalb neben der ent- sprechenden Wurmkur auch eine Flohbekämpfung durchgeführt werden.

Bei starkem Wurmbefall entdeckt man mitunter Würmer im Erbrochenen oder im Kot der Katze. Ansonsten kann über eine Kotuntersuchung festgestellt werden ob eine Wurminfektion bei der Katze vorliegt.

Wird ein Wurmbefall festgestellt, sollte eine sofortige Entwurmung erfolgen und nach ca. zwei bis drei Wochen wiederholt werden.

Katzenwelpen sollten bereits ab einem Alter von ca. drei Wochen mit einem geeigneten Wurmmittel behandelt werden und anschließend in zwei- bis dreiwöchigem Abstand bis etwa zwei Wochen nach dem Absetzen. Danach alle drei bis vier Monate.
Die Katzenmutter sollte ca. zehn Tage vor dem errechneten Wurftermin und nach der Geburt jeweils gemeinsam mit den Katzenwelpen entwurmt werden um einer Übertragung der in den Milchdrüsen ruhenden Larven. die in dieser Zeit aktiv werden, möglichst entgenzuwirken.

Erwachsene Katzen sollten alle drei bis vier Monate gegen Fadenwürmer prophylaktisch behandelt werden. Eine sichere Prophylaxe bietet aller- dings nur eine monatliche Behandlung jedoch ist dies, je nach Infektions- risiko der Katze, eher bei Katzen mit unkontrolliertem freien Auslauf oder mit engem Kontakt zu Kleinkindern in Erwägung zu ziehen.

Eine Behandlung gegen Bandwürmer ist in der Regel nur bei Katzen mit freiem Auslauf erforderlich, da diese sich über sogenannte Zwischenwirte (Mäuse, Ratten usw.) infizieren. Bei diesen Tieren ist zu regelmäßigen Kotuntersuchungen oder zu monatlichen prophylaktischen Behandlungen gegen Bandwürmer angeraten.

Vielfach wird dazu geraten, Katzen die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, weniger häufig zu entwurmen. Dem stehen allerdings entsprechende Studien die gezeigt haben, dass eine nur ein- bis zwei- malige Wurmbehandlung pro Jahr keinen ausreichenden Schutz bietet, entgegen.
Im Zweifelsfall verschafft daher eine Kotuntersuchung fast immer Klarheit.
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