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Umzug mit der Katze

Umzug bedeutet für die Katze gar nichts Gutes.
Ungewohnte Hektik, fremde Menschen, das Umrücken und das Verschwinden von Möbelstücken, Chaos.
Für die Katze wohl sehr verwirrend, denn ihr Revier wird zerstört.
Damit Ihnen die Katze nicht ständig in die Füße läuft, oder Sie sie versehentlich in einem Karton verpacken, ist es angeraten die Katze, zumindest in der Endphase des Auszugs in einen separaten, bereits leergeräumten Raum, zu sperren;
Natütrlich mit allem was sie braucht; Katzenklo, Wasser und Futter. Stellen Sie auch gleich den Transportkorb, mit geöffneter Tür, in diesen Raum.

Nachdem auch der letzte Karton im Umzugswagen verstaut ist, schnappen Sie sich die Katze, bringen sie in ihrem Transportkorb unter, und ab geht die Reise ins neue Heim. Dort angekommen, laden Sie zuerst Ihre Katze aus. Sofern Sie bereits Vorarbeit geleistet haben und ein Raum schon
mehr oder weniger eingerichtet ist, sperren Sie die Katze zunächst,
wieder mit allem was sie braucht, dort ein. Sind noch alle Räume leer und überall muss noch was hingeschleppt werden, kommt die Katze ins Bad. Dort sind die Einzugsturbulenzen am geringsten.

Sobald etwas Ruhe eingekehrt ist, die Umzugshelfer verschwunden sind und alle Eingangstüren zu sind, entlassen Sie die Katze aus ihrem Gefängnis. Wenn Ihre Katze nicht gerade ein verschreckter Typ ist, wird sie sich auch alsbald auf Erkundungsgang begeben und alles neugierig in der fremden Umgebung beschnuppern. Scheue Katzen suchen aber wohl zunächst einmal ein Versteck, da sie die neue Wohnung als fremd und bedrohlich empfinden.
In der Regel haben sich aber alle Katzen spätestens nach zwei bis drei Wochen eingelebt und fühlen sich wieder heimisch.
Schließlich erkennt die Katze ja all die ihr vertrauten Dinge aus der alten Wohnung wieder, sie stehen halt nur in einer anderen Umgebung und
sind wahrscheinlich auch anders verteilt.
Auch die veränderte Geräuschkulisse, die mit jedem Ortswechsel verbunden ist, kann die Katze in dieser Zeit wohl einigermaßen einordnen. Die Katzenwelt der Wohnungskatze ist also wieder in Ordnung.

Schwieriger kann es allerdings mit Katzen werden, die bisher freien Auslauf gewohnt waren, dies aber in der neuen Umgebung nicht mehr möglich ist. Reviererprobte Katzen erkennen recht schnell, welche Tür ins Freie führt. Permanentes Gejammer und Heulen, evtl. auch Kratzen an der Tür die in die Freiheit führt, am Material und den Nerven  des Katzen- halters zehrend, sind dann die Folgen.
Hier heißt es Geduld bewahren. Schreien Sie Ihre Katze nicht an und rasten Sie nicht aus, sie wird es ohnehin nicht begreifen. Suchen Sie lieber nach alternativen Möglichkeiten.
Verfügt Ihr neues Heim über einen Balkon, können Sie diesen, meist mit geringem Aufwand, ausbruchsicher gestalten und so Ihrer Katze wenigstens ein kleines Stückchen Freiheit geben.
Fenster lassen sich ebenfalls leicht derart präparieren, dass sie bei geignetem Wetter offen bleiben können.
Denken Sie auch über ein ausbruchsichers Katzengehege nach, wenn Sie die Möglichkeit haben ein solches zu installieren.
Nach einigen Wochen wird sich die Katze wohl mit den neuen Gegebenheiten abgefunden haben.

Auch wenn die neue Umgebung es gestatten sollte, der Katze weiterhin freien Auslauf zu gewähren, warten Sie damit solange bis Ihre Katze das neue Heim richtig akzeptiert hat. Genehmigen Sie der Katze zu früh wieder ihre Streifzüge, so kann das unangenehme Folgen haben. Die Katze kann sich in der ungewohnten Umgebung leicht verlaufen oder auf der Suche nach der alten Wohnung weglaufen.
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