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Wissenswertes über Katzennahrung Nahrungsgewohnheiten der Katze

Die Katze, zur Klasse der Raubtiere gehörend, ist von Natur aus ein
reiner Fleischfresser. Eine freilebende Katze deckt ihren Nährstoff- und Energiebedarf zum größten Teil über, für sie jagbare, Beutetiere ab. Überwiegend sind dies Mäuse, Vögel, mal ein Täubchen etc... Ohne Zufütterung fängt eine freilebende Katze pro Tag ca. 8 bis 12 Mäuse.

Einige Besonderheiten fallen beim Stoffwechsel der Katze auf.
So kann zum Beispiel Beta-Karotin, die pflanzliche Vorstufe des Vitamin A, nicht in das aktive Vitamin A umgewandelt werden. Daher ist die Katze
auf tierische Vitamin-A-Zufuhr angewiesen.
Lebensnotwendig und für den Organismus der Katze unentbehrlich sind die Aminosäuren Arginin, Methionin sowie Taurin. Außerdem besteht ein relativ hoher Bedarf an Nicotinsäure.
Linolsäure kann von weiblichen Katzen nicht in Arachidonsäure (vierfach ungesättigte Fettsäure) umgewandelt werden. Katzen haben außerdem einen hohen Eiweißbedarf. Kohlenhydrate werden eigentlich zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels keine benötigt. Die erforderliche Glukose wird normalerweise durch chemische Abspaltungen bestimmter Aminosäuren aus dem natürlichen Futter der Katze gebildet.

Aufgrund ihrer ureigensten Jagd- und Nahrungsgewohnheiten (hier eine Maus und dort ein kleines Vögelchen...) nehmen Katzen, bei einem ständigen Futterangebot täglich ca. 10 bis 20 mal Nahrung auf.
Eine normalgroße Katze von etwa 4 Kilogramm Körpergewicht hat einen täglichen Energiebedarf von ca. 300 kcal umsetzbarer Energie.

Das bedeutet, würde eine Katze ihren täglichen Energiebedarf alleine durch Mäuse decken, müsste sie ungefähr 10 bis 12 Mäuse pro Tag fressen (eine Maus hat ca. 30 kcal)
Damit hätte sie sich dann aber auch optimal ernährt, denn auf dem natürlichen Speiseplan einer Katze stehen lebende, kleinere Beutetiere wie zum Beispiel die Maus. Da sie ihre Beute, wie an anderer Stelle schon beschrieben, fast komplett verzehrt deckt die Katze so ihren gesamten Energie- und Nahrungsbedarf perfekt ab.

Nun hat aber eine reine Wohnungskatze wohl kaum die Möglichkeit ihren Nahrungsbedarf über lebende Beutetiere zu decken und wird sich daher wohl in den allermeisten Fällen alternativ ernähren müssen sprich, das fressen, was der Katzenhalter ihr serviert. Dieser wiederum wird zur Ernährung seiner Katze überwiegend auf industriell gefertigtes Katzenfutter zurückgreifen.

Jeder Mensch der sich eine Katze ins Haus holt und mit ihr seine Behausung teilt ist vom ersten Tag an auch für die Beschaffung des Katzenfutters verantwortlich. Und selbiges sollte ohne Geiz und mit Bedacht ausgewählt werden. Will heißen, gute Qualität ist hier gefragt, wenn die Katze weitestgehend artgerecht ernährt werden soll.

Lesen Sie auch: mehr über Katzenfutter - hier finden sich einige hilfreiche Informationen die evtl. dazu beitragen, die Qual der Wahl beim Katzenfutter für den verantwotungsbewussten Katzenhalter etwas zu erleichtern.

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