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Katzenfutter Info |
Industriell gefertigtes Katzenfutter wird im Handel, entweder als
Trockenfutter oder als Feuchtfutter angeboten.
Wesentlicher Unterschied, unabhängig von den Betsandteilen, ist der
Wassergehalt. Selbiger bewegt sich bei Feuchtfuttermitteln im Bereich
von ca. 76 - bis 83 Prozent. Bei Trockenfutter beträgt der Wassergehalt
hingegegen nur ca. 8,5 - 10 Prozent. Trockenfuttermittel
haben somit eine wesentlich höhere Energiedichte und im Verhältnis
zu Feuchtfutter werden folglich zur Fütterung der Katze wesentlich
kleinere Mengen benötigt.
Zu beachten ist hier, daß eine alleinige Fütterung mit Trockenfutter
nicht ganz unproblematisch ist. Trockenfutter entzieht dem Körper
zusätzlich Wasser und da Katzen tendenziell eher nicht so viel Wasser
trinken, besteht die Gefahr, daß es zu Harnsteinen kommen kann.
Außerdem kann die Neigung zu Nierenerkrankungen gefördert werden.
Dies ist besonders bei männlichen Katzen der Fall.
Es ist also darauf zu achten, daß die Katze genügend trinkt.
Grundsätzlich muß ihr immer ein Napf mit frischem Wasser
bereitstehen. (unabhängig von der Art des Futtermittels)
In den meisten "Katzenhaushalten" wird der Wassernapf wohl in
unmittelbarer Nähe des Fressnapfes stehen, damit das liebe Kätzchen
auch schön alles beisammen hat. In der Regel klappt das auch und die
Katze trinkt genug. Es gibt allerdings auch Katzen die den so
aufgestellten Wassernapf zu wenig nutzen.
Oftmals kann man hier
leicht Abhilfe schaffen indem man den Wassernapf weiter entfernt vom
Futternapf aufstellt. Das macht auch Sinn, denn in der freien Wildbahn
ist es eher unwahrscheinlich, daß sich das Wasserloch direkt neben
der geschlagenen Beute befindet. Bei freilebenden Katzen (denken Sie
an Großkatzen in der Savanne, dann wird es deutlicher) gehört der Gang
zur Wasserstelle zum fast täglichen Ritual.
Am besten stellt man zusätzlich zu dem am Futterplatz aufgestellten
Wassernapf mehrere, mit frischem Wasser gefüllte Behältnisse an
verschiedenen Orten in der Wohnung oder im Haus (je nach Situation)
auf und man wird schon nach kurzer Zeit feststellen, welches
"Wasserloch"
die Katze bevorzugt. Glauben Sie mir, es wird in den
meisten Fällen funktionieren.
Vorausgesetzt natürlich (und das ist jetzt
eine Gemeinheit derer ich mir bewusst bin, mir aber dennoch gestatte
selbige mir heraus zu nehmen) Ihre Katze ist nicht so verhätschelt, daß
von ihren natureigensten Instinkten nichts mehr übrig geblieben ist.
Ferner ist bei einer alleinigen Fütterung mit Trockenfutter, infolge der
hohen Energiedichte, die Gefahr gegeben, daß die Katze zu fett wird.
Man tut also gut daran, die Katze nicht ausschließlich mit Trockenfutter
zu ernähren sondern abwechslungsreich. Die Verfütterung von Feucht-
und Trockenfutter sollten in einem ausgewogenen Verhältnis
zueinander stehen. Außerdem sollten hin und wieder, Geflügel (frisch
und katzengerecht zubereitet), Fisch, und auch Frischfleisch (bitte kein
Schwein) auf dem Speiseplan zu finden sein. (Wenn Sie also mal wieder
einen Büffel erlegt haben, denken Sie an Ihre Katze)
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Informationen
über Inhaltsstoffe und die Futterzusammensetzung finden sich unter dem Link:
Zusammensetzung und Inhaltsstoffe des Katzenfutters |
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