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Katzenpflege |
Wenn von
der Katzenpflege die Rede ist denkt man wohl zunächst
einmal an die Pflege einer gesunden, putzmunteren Katze.
Was gibt
es bei der Katzenpflege für den Katzenhalter zu beachten,
wenn diesem die Katzenwäsche, die die Katze selbst täglich mehrmals
hingebungsvoll zelebriert, nicht genügt....?
Doch bevor wir dazu kommen einige Worte über die Katzenwäsche.
Wenn man einer Katze einmal länger zuschaut wie sie sich putzt,
kann man sich dem Eindruck wohl kaum verwehren, daß sie diese Prozedur
sehr gewissenhaft und genüßlich vollzieht. Katzen putzen
sich sehr gern und das mehrmals täglich. Nahezu alle Körperstellen
erreicht die Katze mit ihrer feuchten, rauhen Zunge, bürstet mit ihr
das Fell kräftig durch und befreit es von Dreck und Staub. Durch die
sogenannten Papillen, mit der die Katzenzunge bedeckt ist, ist diese
ziemlich rauh und sie eignet sich daher hervorragend zur Fellpflege.
Das
tägliche Reinigungsritual mit eben dieser rauhen Zunge führt aber
auch dazu, daß die Katze viele Haare aufnimmt und herunterschluckt.
Diese können allerdings nicht von ihr verdaut werden. Von Zeit zu Zeit
bilden sich dadurch im Magen der Katze Haarbälle sogenannte
Bezoare.
So etwas ähnliches wie die Gewölle bei Raubvögeln. Die
losen Haare, die die Katze beim Putzen aufnimmt bilden in ihrem
Magen einen länglichen, verfilzten Wulst der dann herausgewürgt
wird.
Die beste
Verdauungshilfe bietet man seiner Katze durch Gras.
Sogenanntes Katzengras, sofern man nicht Besitzer eines Spatens
oder eines anderen geeigneten Hilfsmittels ist, gibt es in jedem
Zoohandel.
Besonders
in den Zeiten des Fellwechsels, der bei Katzen zweimal im
Jahr stattfindet, sollte der Katze stets frisches Gras zur Verfügung
stehen.
Der
Fellwechsel ist übrigens von verschiedenen Faktoren wie z. B.
regelmäßiger Auslauf, oder reine Wohnungskatze, Klima, Beheizung,
Luftfeuchtigkeit etc. abhängig und es kann daher nicht genau
bestimmt werden, wann der Wechsel einsetzt und wann er abgeschlossen ist.
Das
Wachsen des Sommerfells setzt etwa im Februar oder März ein.
Schwieriger zu bestimmen ist der Übergang vom Sommer- zum
Winterfell.
Bei den
Burmakatzen werden Sie aber vom Fellwechsel nicht viel
mitbekommen weil er bei dieser Rasse, wie auch noch bei einigen
anderen Orientalen kaum wahrzunehmen ist. Da die Burmakatze zu
den Kurzhaarkatzen gehört und ihr Fell zudem kaum Unterwolle hat,
gelangen auf diesem Wege wesentlich weniger Haare in den Verdauungsapparat
als dies bei Langhaarkatzen der Fall ist. Folglich
gibt es bei den Burmesen diesbezüglich so gut wie keine Probleme.
Das gilt auch für die Zeiten außerhalb des Fellwechsels.
Eine gesunde Burmakatze ist in der Lage ihr Fell selbst sauber und in
Ordnung zu halten. Bürsten ist also nicht unbedingt erforderlich
obwohl, schaden tut es ihr nicht und gern hat
sie es auch.
So gesehen sind die Burmesen äußerst pflegeleichte Katzen.
Burmakatzen haaren auch sonst, im Allgemeinen, sehr wenig.
Trotzdem,
stellen Sie auch Ihrer Burmakatze saftiges Gras zur
Verfügung, sie wird es dankend annehmen.
Übrigens, steht für die Katze laufend frisches Gras bereit, bietet
man ihr dadurch nicht nur die bereits oben erwähnte, natürliche
Verdauungshilfe sondern vermeidet dadurch auch weitestgehend,
daß sie sich, von Grünhunger angetrieben, über die Zimmerpflanzen
hermacht. Und nicht alle Pflanzen sind für Katzen auch bekömmlich.
Mehr dazu unter dem Link: giftige und ungesunde Pflanzen
Und an dieser Stelle gleich noch eines:
Das Hantieren mit Wattestäbchen, was von vielen Katzenhaltern
oftmals hingebungsvoll praktiziert wird, in den Gehörgängen des
kleinen Panthers, auch das sollten Sie besser unterlassen.
Eine gesunde Burmakatze sorgt auch für ihre Ohren selbst.
Gesund und abwechslungsreich ernähren, für genügend Bewegung
sorgen, Zeit zum spielen haben, die Burma lieben, zusehen, daß sie
sich wohl fühlt.
Das ist wohl die beste Pflege die Sie Ihrer Katze angedeihen lassen.
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