|
|
|
|
Verstopfung bei der Katze |
Verstopfungen sind bei der Katze im allgemeinen eher selten. Durch
ihre wählerische Art bewahrt sie sich in der Regel selbst, bei der
Nahrungsaufnahme, vor schwerwiegenden Fütterungsfehlern die
eine Verstopfung begünstigen könnten.
Trotzdem kann es aber auch bei Katzen schon einmal zu
Verstopfungen kommen.
Symptome:
Um auch in trockeneren Regionen überleben zu können, sind Katzen
mit einem speziellen Mechanismus versehen durch den sie, bei Bedarf,
die abgehende Flüssigkeit über den Kot gering halten können.
Von daher sind die allermeisten Katzen harten Stuhl gewöhnt und
haben damit in der Regel keine übergroßen Probleme.
Es gibt natürlich auch Katzen, denen harter Kot deutlich zu schaffen
macht. Angestrengt, oftmals unter lautstarkem Klagen und sichtlich
erfolglos pressend, hocken sie geraume Zeit auf ihrem Katzenklo und
plagen sich sehr damit die Wurst im Katzensand zu versenken.
Erreger, Auslöser, Übertragung:
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Verstopfung.
• Die Größe der Kotballen ist zu gering wodurch beim Absetzen
Schwierigkeiten entstehen können.
• Durch Probleme beim Transport entstandene Kotanschoppung.
Ist die Darmtätigkeit im Dickdarm nicht genügend aktiv, entsteht die
sogenannte Anschoppung. Äußere Faktoren können hier der Auslöser
sein. Oft ist jedoch eine entsprechende Veranlagung vorhanden.
Behandlung:
Leidet eine Katze häufiger unter Verstopfung sollte das Tier tunlichst
einem Tierarzt vorgestellt werden. Warten Sie nicht zu lange, denn
Darmanschoppungen sind nicht zu unterschätzen. Ein über längere
Zeit angeschoppter Darm weitet sich aus wodurch seine normale
Funktion immer mehr beeinträchtigt wird. Wird lange nichts
unternommen, kann es sogar dazu führen, daß die Katze nichts mehr
fressen kann und der festsitzende Kot kann eine Blutvergiftung
hervorrufen. Außerdem können Kotabsatzprobleme bei der Katze
auch andere Ursachen haben. Krankheiten des Enddarms,
Entzündungen der Analbeutel, oder Arthrose der Hüftgelenke sind
denkbar. In diesen Fällen hält die Katze den Kot wegen der
Schmerzen zurück wodurch dieser dann gerne eintrocknet
und in der
Folge dann schwerer abzusetzen ist.
Wichtig für eine gute Verdauung der Katze ist,
ausreichend Bewegung
und möglichst kein Übergewicht. Achten Sie
darauf, daß das Katzenfutter genügend Rohfasern enthält um die
Darmtätigkeit anzuregen.
Verfüttern Sie Premiumfutter und keinen billigen Mist !
Denken Sie auch an Katzengras als Verdauungshilfe um einer
Verfilzung des Magens der Katze, durch die beim Putzen
aufgenommenen
Haare, auf natürliche Weise zu begegnen. Denn es
soll schon vorgekommen sein, daß eine verfilzte Haarkugel (Bezoar)
den Magenausgang oder den Darm blockiert hat. |
 |
|
|
|
|
| Anzeige |
|
|
|
 |
|
|